Für Chefdirigent Markus Huber war das Konzert „Wagner und Rott – Sehnsucht“ in der Stadthalle Gotha eine Energieleistung. Mit weitausholenden Armbewegungen, als wollte er das Universum einfangen, stellte er sich der wuchtigen Musik. Die Sinfonie Nr. 1 E-Dur von Hans Rott quillt über von Klang, gibt den Blechbläsern umfangreiche Bedeutung, an den Pauken wird auch zu zweit gespielt.
Den ersten Teil des Abends bestimmten die fünf „Wesendonck-Lieder“ von Richard Wagner. Keine einfache Aufgabe für die zarte Sopranistin Stamatia Gerothanasi. Doch ihre Stimme setzte sich mühelos über den Orchesterklang – und verschmolz darin zu überirdischen Klangfarben. Mit großer Innigkeit in ihrer Stimme berührte sie die Herzen.
Wer diesen eindrücklichen Abend verpasst hat: Das Konzert im Landestheater Eisenach beginnt heute um 19.30 Uhr.

Alle Fotos: Bernd Seydel

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